form – unser name ist (auch) programmbrett_wasser_formen

 

unsere grosse begeisterung für das surfen eines longboards hat ihren ursprung weniger im technischen längenmass des brettes als viel mehr in der art, wie sich das longboard-surfen vom typischen shortboard-stil unterscheidet. wellen schon lange vor ihrem brechen anzustarten, dann die fahrtrichtung bewusst zu wählen, parallel zum wellenkamm zu bleiben und danach fliessende, mitunter langsam gesurfte turns zu wagen macht dieses erlebnis besonders und ästhetisch. welches brett sich hierfür am besten eignet, hängt neben dem gewicht und der erfahrung des surfers auch von seiner vorliebe für bestimmte brettformen ab. mit den jahren haben wir erfahren müssen, wie schwer eine beratung werden kann, wenn der kunde von einer bestimmten sache überzeugt ist oder sich einfach nur sehr stark wünscht, ein bestimmtes brett surfen zu können. natürlich lassen wir mit unserer beratung nicht locker, gönnen dem kunden aber auch einen gewissen grad an eigener erfahrung. beim zweiten besuch versteht der kunde unseren leitspruch meistens besser: volumen hilft.

 

grob kann man das angebot unserer surfbretter in drei gruppen unterteilen:

 

1. performance shortboard und performance longboard

bretter mit meist wenig volumen und eher gerader form, z.b. von fcd, stewart. der unterschied zum klassischen longboard liegt insbesondere in den klar konturierten rails und im flacheren rocker. ausnahmen sind das hydrohull und das redline von stewart. diese bretter haben durch ihre scharfkantigen rails trotz des sehr grossen volumens noch echte performance eigenschaften und schaffen damit auch recht grosse wellen von bis zu 3m.

 

2. cruise

mittellange und kurze bretter mit ausreichend volumen, insbesondere die simmons und fish formen von daniels und stewart, sowie die modelle joy und quadkumber von almond. viele kunden sind nach dem kauf überrascht, wie schnell auch solche cruiser bretter werden können.

 

3. klassische longboard

neben den modellen von almond und stewart sind auch die longboards des herstellers cece surfboards nach den stylistischen vorbildern der kalifornischen 60er jahre surfszene entworfen. auf den ersten blick wirken sie schwer und behäbig, –hat man es aber erst einmal heraus, bekommt man fast jede welle. und im gegensatz zum kurzen surfbrett fängt die arbeit hier dann erst an: diese bretter sind deutlich schwerer zu manövrieren als ihre kurzen artgenossen. runde, zur ober- und unterseite gleichmässig verlaufende rails geben dem brett einen gutmütigen charakter und erlauben beim vorwärtssurfen sogar eine leichte seitwärtsbewegung, das trimmen. probieren, lernen, können.

 

einige stimmen unserer kunden, eingefangen in unseren läden:

„…natürlich kommst du schneller auf ein langes brett, ohne dass es untergeht. aber du bleibst nicht ewig anfänger und dann musst du durch die grossen wellen und dann wünschst du dir, dein brett wäre nur halb so lang.“

„…whatever floats your boat. kurz oder lang ist zwar die frage , ich denk es geht aber eher darum, das wasser lächelnd zu verlassen.“

„…beim surfen geht es um die richtige nutzung der materialien die man parat hat und wenn es mal nicht läuft gib‘ nicht auf und hol dir was neues, versuch andere finnen oder ändere deren position, 10 finnen kosten dich immer noch weniger als ein neues brett.“